Deutsches Spielkartenmuseum
Die Schatzkammer der Spielkarten

Leitung Dr. Annette Köger
Schönbuchstr. 32
Tel.: 0711 7560120
spielkartenmuseum@le-mail.de
www.Leinfelden-Echterdingen.de
 

Europas größte öffentliche Spielkarten-Sammlung können Sie im Deutschen Spielkartenmuseum ansehen: Über 20.000 Kartenspiele mit mehr als einer Million Einzelkarten aus sieben Jahrhunderten und allen fünf Kontinenten, dazu Kartenpressen, Spieltische und eine umfangreiche Spezialbibliothek. Einen breiten Raum in der Sammlung nehmen die Lehr- und Wahrsagekarten ein. Besonders die Sammlung der asiatisch-indischen Spielkarten gilt als die umfassendste und schönste weltweit.

In wechselnden Ausstellungen geben die bunten Kartenbilder Zeugnis über das kulturelle und historische Geschehen, aber auch über die Geschichte der handwerklichen und industriellen Herstellung ihrer Entstehungszeit. Ein alltäglicher Gegenstand wird so zu einem faszinierenden Spiegel der Vergangenheit und Gegenwart.

Über 500.000 Spielkarten aus 7 Jahrhunderten und 5 Kontinenten sind hier zusammengetragen. Dazu zählen eine Grafiksammlung, eine Spezialbibliothek, Gegenstände des Kunstgewerbes sowie Druckstöcke, Kartenpressen, Gläser, Textilien und sonstige Objekte zum Thema Sielkarten. Ein einmaliger Schatz ist die asiatisch-indische Sammlung. sie gilt als die umfassendste und schönste weltweit!

Der Ursprung des Deutschen Spielkartenmuseums (DSM) in Leinfelden-Echterdingen, einem Zweigmuseum des Landesmuseums Württemberg, reicht bis in die 20iger Jahre nach Altenburg/Thüringen zurück. Auf Initiative von Julius Benndorf, Carl Schneider und Albrecht von der Gabelentz wurde 1923 das Spielkartenmuseum in Altenburg begründet.

Druckformen, Werkzeuge sowie eine komplette historische Kartenmacher-Werkstatt zusammengetragen werden. Damit entstand die bedeutendste Spielkarten-Spezialsammlung der Welt. Im Jahre 1945 wurde die gesamte Sammlung in die damalige UdSSR abtransportiert. Diese ist Verhandlungs-Gegenstand mit der russischen Regierung um die Rückführung der als "Beutekunst" bezeichneten Kulturgüter nach Deutschland. Der nach dem damaligen West-Deutschland übergesiedelte Teil der Firma ASS baute ebenfalls seine eigene Spielkartensammlung neu auf - sie trug den Namen ASS-Museum. Im Jahr 1972 übernahm die Firma ASS das Deutsche Spielkartenmuseum e.V. Bielefeld.

Zehn Jahre später ging am 18. August 1982 das bis dahin in Firmenbesitz ASS befindliche kulturhistorisch wichtige Museum durch Ankauf in das Eigentum des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Leinfelden-Echterdingen über. Die Stadt Leinfelden-Echterdingen wurde nunmehr Trägerin des Deutschen Spielkartenmuseums, einem Zweigmuseum des Württembergischen Landesmuseums Stuttgart.

Der Förderverein - mit ca. 100 Mitgliedern - unterstützt seit 1983 die Sammlungstätigkeit durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und Katalog- und Spielkartenverkäufe an der Museumstheke. Die Bestände werden regelmäßig in speziellen Ausstellungen präsentiert, so dass der Öffentlichkeit sowie Interessierten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Presse stets Zugang zur größten öffentlichen internationalen Spielkartensammlung Europas garantiert ist. Als Mitglied der International Playing Card Society (IPCS) unterhält das Museum gute Kontakte zu anderen Museen, Institutionen und Privatsammlungen in der ganzen Welt.

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